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Unruhe

Das Fleisch ist willig, doch der Geist ist (sch)wach.

27.4.07 01:28, kommentieren

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Orientierung

dpa Hamburg. Eine Studie über Lebenswelt und Lebenshaltung deutscher Teenager zeigt nach Angaben der Autoren, dass Jugendliche nicht mehr wüssten, wofür sie gebraucht würden, wofür sie kämpfen und wogegen sie rebellieren könnten.

17.4.07 22:25, kommentieren

Everything

Wherever you go there you are. Everyone rides … in style. Every dog has its day. Every six seconds you think about sex. There are two sides to every story. Every action has an equal and opposite reaction everytime, everywhere, everyone, everything. Everyone is watching. Ever wonder why? Every second counts. Every story has an end. Everything you want is not everything you need.

15.4.07 19:36, kommentieren

Wohnungssuche

Ich suche eine Wohnung und wollte einen Besichtigungstermin vereinbaren. Die Dame am Telefon sagte mir, ich müsse zuvor einen Personalfragebogen ausfüllen und diesen samt Lebenslauf und Lichtbild einschicken. Ich bin ein rechtschaffener Mensch, habe keine Schulden, keine Vorstrafen, nichts zu verbergen. Also habe ich mein Leben zum Briefkasten getragen.

2 Kommentare 13.4.07 22:50, kommentieren

Romantik

"Ich liebe dich", in großen aufdringlichen Buchstaben auf einen Brückenpfeiler gesprüht - ist das Romantik? Der Freundin in einer wöchentlichen Fersehsendung einen Heiratsantrag machen - ist das Romantik?

12.4.07 20:00, kommentieren

Sehnsucht

Es war einmal ein Junge, der verliebte sich in den Mond. Es verging keine Nacht, in der er nicht am Fenster saß und stundenlang in den Himmel starrte. Und wenn er dann irgendwann einschlief, träumte er davon, wie er zum Mond reiste um dem Mond ganz nah zu sein.

Seinen Freunden erzählte er nichts davon, aus Angst, sie würden ihn nicht verstehen. Doch seine Sehnsucht wurde mit jeder Nacht größer und ebenso der Schmerz.

Die Tage vergingen und eines Tages sah der kleine Junge einen Heißluftballon am Himmel. Er dachte: „Wenn so ein kleines Feuer einen Ballon bis in den Himmel heben kann, dann kann die Wärme meines Herzens einen Ballon bis zum Mond tragen“. Am nächsten Morgen fragte er all seine Freunde nach Bettlaken und in der kommenden Nacht stellte er aus diesen, ein paar Seilen und einem Wäschekorb einen Heißluftballon her. Er konnte es kaum abwarten, in diesen Korb zu steigen und bis zum Mond zu reisen. Über den Rückweg, darüber ob es überhaupt einen gab, machte er sich keine Gedanken, zu groß war die Sehnsucht.

Er trug seinen Ballon vorsichtig nach draußen, setzte sich in den Korb und öffnete das Hemd. Sein Herz glühte und der Ballon stieg in die Luft. „Ich komme“, sagte er, als er dem Mond entgegen flog, „endlich, ich komme.“ Der Mond wurde größer und größer, und um den Jungen herum wurde es immer dunkler. Erst merkte er es gar nicht, aber als er den Mond endlich erreichte, war es ganz dunkel um ihn herum. „Der Mond leuchtet ja gar nicht“, stellte der Junge fest, „und hier ist es so furchtbar kalt.“ Seine Liebe schwand und ebenso die Wärme in seinem Herzen. „Ach wär’ ich doch zu Hause geblieben“, seufzte der Junge, „doch dann hätte ich noch immer diese Sehnsucht.“

Der Junge setzte sich auf einen Krater und fing an zu weinen. Und dann, ganz plötzlich, wurde es hell und warm. Der Junge sah die Sonne, wie sie sich ihren Weg durch die Dunkelheit bahnte. Sie blendete ihn so sehr, dass es in den Augen schmerzte und dann … wachte der Junge auf. Er saß noch immer am Fenster, ein Bettlaken auf dem Schoß. Und am Horizont ging die Sonne auf.

12.4.07 18:06, kommentieren

Laterne

Diogenes soll auf die Frage, weshalb er am hellichten Tage mit einer brennenden Laterne auf dem Marktplatz herumwandere, geantwortet haben: "Ich suche einen Menschen."

12.4.07 00:13, kommentieren

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