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Schatten

Standpunkt

Es gibt Momente, in denen stehe ich neben mir, betrachte mich von außen, hebe den Schleier. Ich blicke auf mein Leben wie auf eine schlechte Seifenoper, in der ich nur eine Rolle spiele. Und mit dieser Rolle kann ich mich nicht identifizieren. Ich finde mich in Texten wieder, in Lyrik und Poesie, in Liederstrophen, aber nicht in meinem Leben.

15.5.07 18:56, kommentieren

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Unruhe

Das Fleisch ist willig, doch der Geist ist (sch)wach.

27.4.07 01:28, kommentieren

Orientierung

dpa Hamburg. Eine Studie über Lebenswelt und Lebenshaltung deutscher Teenager zeigt nach Angaben der Autoren, dass Jugendliche nicht mehr wüssten, wofür sie gebraucht würden, wofür sie kämpfen und wogegen sie rebellieren könnten.

17.4.07 22:25, kommentieren

Sehnsucht

Es war einmal ein Junge, der verliebte sich in den Mond. Es verging keine Nacht, in der er nicht am Fenster saß und stundenlang in den Himmel starrte. Und wenn er dann irgendwann einschlief, träumte er davon, wie er zum Mond reiste um dem Mond ganz nah zu sein.

Seinen Freunden erzählte er nichts davon, aus Angst, sie würden ihn nicht verstehen. Doch seine Sehnsucht wurde mit jeder Nacht größer und ebenso der Schmerz.

Die Tage vergingen und eines Tages sah der kleine Junge einen Heißluftballon am Himmel. Er dachte: „Wenn so ein kleines Feuer einen Ballon bis in den Himmel heben kann, dann kann die Wärme meines Herzens einen Ballon bis zum Mond tragen“. Am nächsten Morgen fragte er all seine Freunde nach Bettlaken und in der kommenden Nacht stellte er aus diesen, ein paar Seilen und einem Wäschekorb einen Heißluftballon her. Er konnte es kaum abwarten, in diesen Korb zu steigen und bis zum Mond zu reisen. Über den Rückweg, darüber ob es überhaupt einen gab, machte er sich keine Gedanken, zu groß war die Sehnsucht.

Er trug seinen Ballon vorsichtig nach draußen, setzte sich in den Korb und öffnete das Hemd. Sein Herz glühte und der Ballon stieg in die Luft. „Ich komme“, sagte er, als er dem Mond entgegen flog, „endlich, ich komme.“ Der Mond wurde größer und größer, und um den Jungen herum wurde es immer dunkler. Erst merkte er es gar nicht, aber als er den Mond endlich erreichte, war es ganz dunkel um ihn herum. „Der Mond leuchtet ja gar nicht“, stellte der Junge fest, „und hier ist es so furchtbar kalt.“ Seine Liebe schwand und ebenso die Wärme in seinem Herzen. „Ach wär’ ich doch zu Hause geblieben“, seufzte der Junge, „doch dann hätte ich noch immer diese Sehnsucht.“

Der Junge setzte sich auf einen Krater und fing an zu weinen. Und dann, ganz plötzlich, wurde es hell und warm. Der Junge sah die Sonne, wie sie sich ihren Weg durch die Dunkelheit bahnte. Sie blendete ihn so sehr, dass es in den Augen schmerzte und dann … wachte der Junge auf. Er saß noch immer am Fenster, ein Bettlaken auf dem Schoß. Und am Horizont ging die Sonne auf.

12.4.07 18:06, kommentieren

Geschlossene Gesellschaft

"Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen" (Jean-Paul Sartre)

8.4.07 15:00, kommentieren

Freshmen

"For the life of me I cannot remember
What made us think that we were wise and we'd never compromise
For the life of me I cannot believe we'd ever die for these sins
We were merely freshmen ..." (The Verve Pipe)

8.4.07 11:20, kommentieren

Nachtmensch

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Ich bin ein Nachtmensch.

8.4.07 11:17, kommentieren

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